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>> JH Berchtesgaden „voll cool das Ganze!“

08/12/2011

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DJH Design-Jugendherberge Berchtesgaden | LAVA

H-Milch in Blechkannen, kratzige Heilsarmedecken und ein strenger Herbergsvater, der um 22 Uhr alle Türen abschließt: So ist das Bild der herkömmlichen Jugendherberge. Daß es auch anders geht, will der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerk am Beispiel der JH Berchtesgaden demonstrieren: Im „Haus Untersberg“ ist eine Liaison aus naturverbundener Tradition und modernem Ambiente gelungen.

Im Oktober 2009 lud der Landesverband Bayern e.V. drei renommierte Architekturbüros zu einem Wettbewerb ein, aus dem LAVA – Laboratory for Visionary Architecture mit Sitz in Stuttgart und Sydney als Gewinner hervorgegangen ist.

Mit einem komplett neuen Design-Konzept für die Jugendherberge Berchtesgaden wird ein gestalterisches Zeichen gesetzt. Damit fügen sich in Berchtesgaden erstmals eine faszinierende Landschaft, moderne Designelemente und eine innovative Jugendherbergsarchitektur zusammen.

Realisiert wurde die Design-Jugendherberge Berchtesgaden vom Architektenteam Tobias Wallisser, Alexander Rieck und Chris Bosse von LAVA – Laboratory for Visionary Architecture. Damit hat der DJH Landesverband Bayern einen Partner für eine zukunftsweisende Gestaltung von Jugendherbergen gefunden. Denn neben einer visionären Architektur wurde verstärkt auf den Erhalt der ursprünglichen Bausubstanz, auf Umwelttechnik und strikte Energieeffizienz geachtet.

Vier Gebäude, errichtet in großen zeitlichen Abständen mit unterschiedlicher Gestaltung, bilden ein gewachsenes Ensemble. Jedes Gebäude für sich weist eine Qualität auf. Einzig der Park kann als verbindendes Element gesehen werden. Dieser erlaubt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten als attraktiver Erlebnisbereich.

Im Haus Untersberg wurde die Idee der „Schichtung und Durchdringung von Nutzungsbereichen“ aufgenommen und „im Rahmen einer Revitalisierung in die vorhandene Bausubstanz adaptiert“.
Die Architekten weiter: „Altes und Neues ergänzen sich und verleihen einander durch Kontraste Bedeutung. Das Raumangebot erhält bestimmte Funktionen, gleichzeitig entsteht durch die Kontinuität der Elemente eine gestalterische Großzügigkeit.

Eine zeitgemäße Interpretation der Stockwerksbetten als Stapelbetten oder Schlaf-Cocoons, natürliche Materialien sowie die raffinierte Kombination einfacher Elemente erzeugen mit wenigen Eingriffen eine neue Atmosphäre. Jedes Zimmer verfügt über Dusche und WC, deren Anordnung je nach Zimmertyp variiert. So ist die Nutzung als Einzelzimmer, Doppelzimmer, Mehrbettzimmer bis zur Suite möglich. Die Waschtische sind in den größeren Zimmern offen positioniert.

Auch hebt sich die Interpretation der Einbaumöbel in der Fassade, in Form von auskragenden Kuben als ‚Think and Relax Box‘, deutlich von der bewahrten Holzverschalung ab. Weitere Projekte des DJH Landesverbandes Bayern in Zusammenarbeit mit LAVA sind bereits geplant.

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