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>> Bozen 3.0 _____________________

20/07/2011

Info-Pavillon | Bozen 3.0

Die einzige Konstante ist die Veränderung…

Vom alten Babylon bis zur heutigen Metropole. Die typischen Merkmale einer Stadt liegen darin, dass innerhalb ihrer Grenzen Überschüsse produziert werden. Stadt ist, wo man die nackte Existenz überwindet. Fragt man die Leute was sie an Städten schätzen, so begründen sie dies mit Angeboten wie Theater, Shopping, Sport, Kunst, Bars, Clubs, Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel… – Infrastrukturen jener Art die es ermöglicht neue, interessante Menschen zu treffen – geschäftlich wie privat. Eine attraktive Stadt bietet Möglichkeiten: „Man kann, muss aber nicht“, die Essenz des klassischen Freiraums. Diese „Möglichkeitsfreiräume“ sind das Zeichen für eine entwickelte Zivilisation. Sie sind eine Voraussetzung um die Abwanderung der jungen, gut ausgebildeten Menschen in attraktivere Städte zu bremsen.

„When a place gets boring even the rich people leave.” Jane Jacobs

Heute stellt jedoch nicht die Entwicklung neuer, sondern die Umnutzung und Umgestaltung bestehender Strukturen die größte Herausforderung und das größte Potenzial für eine qualitative Entwicklung dar.  Das postindustrielle Zeitalter und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen, das Ende des Kalten Kriegs, das Zusammenwachsen Europas und die damit Verbundene Verschiebung der territorialen und militärischen Außengrenzen, nicht zuletzt die Globalisierung mit all ihren Folgeerscheinungen hinterlassen heute auch in unseren Städten ihre Spuren.

Egal ob verwaiste Bahnhofsareale, Industriebrachen oder obsolet gewordene Heereskasernen: In den Herzen der europäischen Städte öffnen sich plötzlich neue Möglichkeitsräume: potentielle urbane Zentren oder grüne Lungen, lebhafte Treffpunkte oder inspirierende Freiräume, attraktive Wirtschaftsstandorte oder lebendige Nachbarschaften,  vielleicht sogar von allem ein wenig. Wünsch dir was!

Die Architekturstiftung Südtirol läd im Rahmen von „Abenteuer Stadt“ herzlich zur Einweihung des Projektes „Bozen 3.0“ am Donnerstag 21. Juli, 17.00 Uhr in Bozen am Sernesiplatz ein.
Bis September wird der Info-Pavillion der Architekturstiftung Südtirol die wichtigsten Etappen der städtebaulichen Entwicklung Bozens im Laufe der Jahrhunderte aufzeigt und mögliche zukünftige Szenarien an Hand von Fotomontagen visualisiert. Auf einem Bildschirm können gleichzeitig viele einzigartige Fotos aus dem Stadtarchiv bewundert werden.

Kurator, Dr Arch Maximilian Knoll – Design, contexture studio – Fotografie, Marion Lafogler
Bildmontagen, Luca de Giorgi

>> www.BZcity.org

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