Zum Inhalt springen

>> Was macht glücklich? _____________

23/07/2009
tags: ,

IMG_3698

…die Antwort ist ganz einfach:  Janker!

Der Janker, ein Klassiker aus Tirol: Der Begriff  ‚Janker‘ wurde im 16. und 17. Jahrhundert erstmals verwendet, bezeichnete damals jedoch einen bodenlangen Frauenmantel. Seit dem 18. Jahrhundert wird dieser Begriff für aus Schafswolle gestrickte oder gewalkte Trachtenjacken gebraucht. Der Janker zählt zur Trachtenmode und wurde gegen Ende der 1960er-Jahre populär, als der sogenannte Trachtenlook Modetrend war.

IMG_3666

Der Zeitgeist erlaubt es diese Geschichte neu zu erleben. Als treuer Begleiter der alpinen Kultur ist der ‚glücklich Janker‘ gedacht: mit aktuellen Schnitten und modischen Farben die Neuinterpretation eines Klassikers. Zünftige Details wie geflochtene Lederknöpfe und farblich abgesetzte Bordüren machen jedes der aus reiner Schurwolle gestrickten Teile zu etwas Besonderen. Für Christoph S., Ideator von Glücklich, ist die Janker-Kollektion der Anfang einer Serie von wertigen und stilechten „Lieblingsstücken“ mit alpinen Wurzeln.

IMG_3660

nun wissen wir zwar was „Glücklich“ macht – doch was macht uns eigentlich glücklich? Aristoteles kam vor 2000 Jahren zu dem wenig überraschenden Schluss, daß der Mensch vor allem glücklich sein will. Der US-Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi schrieb 1961 dazu: *Glück wird um seiner selbst willen angestrebt, während jedes andere Ziel – Gesundheit, Schönheit, Geld, Macht – nur geschätzt wird, weil man erwartet, daß es glücklich macht.“ Csikszentmihalyi suchte einen Begriff für den Zustand, in dem wir Glück verspüren. Er nannte ihn „Flow“. Aber wann ist man im „Flow“? In Interviews mit über tausend Menschen fand er fünf gemeinsame Faktoren, die alle Befragten beschrieben, wenn sie von „glücklich“ sprachen: Glück, oder eben Flow, stellt sich ein, wenn man

  • a) konzentriert einer Aktivität nachgeht, die man
  • b) selbst bestimmt, die einen
  • c) weder unterfordert (Boreout) noch überfordert (Burnout), die ein
  • d) klares Ziel hat und auf die es
  • e) unmittelbares Feedback gibt:

… also Stricken zum Beispiel, Schals oder Socken, denn Janker gibts schon von „Glücklich“.

Csikszentmihalyi stellte fest, daß, wer „im Flow ist, neben einer tiefen Befriedigung auch den Verlust des Zeitgefühls und der Selbstwahrnehmung verspürt – man geht in der Tätigkeit auf.“ Musiker, Sportler, Schauspieler, Ärzte und Künstler beschreiben das Glück als Folge
von oft anstrengender Aktivität, ganz im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, Glück habe etwas mit Entspannung zu tun.

>> Csikszentmihalyi: on flow

>> Dan Gilbert: why are we happy?

No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: