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>>Taschen Werk__________________

17/04/2009

zilla-sponge

zilla: „my bag is my castle“

Sylvia Pichlers Taschen-Kollektion 2009 besticht mit klaren Formen und innovativem Materialmix. Virtuos verbindet sie Schaumstoff, Metallfolie, Kork und Leder zu präzise verarbeiteter Taschen-Architektur. Über allem liegt ein feiner Glanz und die Rückkehr klassischer Handtaschensilhouetten. Entworfen als elegante, mobile Home-Base für die moderne Nomadin – urban aber cityfein. Doch Form und Material der Handtasche sind wie die Art und Weise sie zu tragen etwas sehr Individuelles. Locker baumelnd am Handgelenk, lässig über die Schulter geworfen, energisch unter den Arm geklemmt: Fast könnte man unterstellen: Zeig’ mir deine Handtasche und ich sag’ dir, wer du bist …

Mindestens genauso spannend ist der Inhalt der Handtasche. Mit der Grundausstattung Ausweis-Schlüssel-Geld gibt sich frau selten zufrieden, das Überlebenspaket enthält ein individuelles Sammelsurium aus Moleskin, Mascara, Kuli, Labello, Buch, Lipgloss, Führerschein, Tigerbalsam, Handschuhe, Sonnenbrille, Handy, … Was denn nun wirklich in der Handtasche steckt, bleibt das Geheimnis der Eigentümerin dieses Schatzkästchens, denn wer stülpt schon gerne sein Inneres nach außen?

Stapazierfähig, intelligent, vielfältig. Sie kann der perfekte Begleiter sein, doch oft ist die passende Handtasche so schwer zu finden wie der Mann fürs Leben. Jette Joops sieben goldene Regeln helfen bei der Partnerwahl:


Handtaschen sind wunderbare Begleiter. Sie haben ein geheimes Innenleben, gehen nie fremd und schmücken trotzdem jede Frau. Ob fürs Büro oder zur Cocktailparty – für jeden Anlass gibt es den richtigen Eyecatcher. Denn ohne Tasche fühlen sich weibliche Wesen unvollständig. Doch Achtung, liebe Freundinnen mit ähnlicher Passion: Fürs Lebensglück mit der Tasche gelten wie bei jeder Partnerwahl sieben goldene Regeln:

1. Versorgen oder Vergnügen.

Gutes Design ist nicht zwangsweise teuer, gute Verarbeitung schon. Inspizieren Sie Ihren Weggefährten daher genau. Ist er sein Geld wert? Oder eine Mogelpackung? Viele der „must haves“ von Chloé, Prada, Gucci & Co. schmeicheln der Trägerin, sind aber nicht unbedingt praktisch. So manches günstigere Modell aus der Hennes-Mauritz-Zara-Fabrik schont zwar die Kreditkarte, kann sich aber als äußerst kurzweiliges Vergnügen entpuppen. Es ist wie so häufig im Leben: Nach der goldenen Mitte muss eine Frau sehr lange suchen. Meistens hat sie die Qual der Wahl und muss sich entscheiden – für den Begleiter Marke „Versorger“, „Verlegenheit“ oder „Vergnügen“.

2. Je später der Tag.

Je später der Tag, desto kleiner sollte die Tasche sein. Morgens bietet sich die Ausführung „Jäger und Sammler“ an. Denn dieses Wunderwerk der Moderne hat das Fassungsvermögen eines Kleinwagenkofferraums und die Robustheit eines Geländewagens. Im Laufe des Vormittags lassen sich darin nicht nur Aktenordner verstauen, sondern die Trophäen eines fetten Shopping-Beutezugs. Spätestens bei Sonnenuntergang sollten sie ihrem Luxus-Van eine standesgemäße Garage bieten.

3. Je grösser der Anlass.

Je größer der Anlass, desto großartiger sollte die Tasche sein. Funkelnd, schillernd und fancy. Am Abend sollten wir Frauen uns von unserer verführerischen Seite zeigen. Nicht zum Gefallen der anderen, sondern zum eigenen Genuss. Warum sich einen Kleinwagen unter den Arm klemmen, wo der liebe Gott doch den Limousinenservice erfunden hat? Ob elegante Gala oder Dinnerparty – das Abendmodell ist zum Vergnügen da und sollte Sie wie ein Juwel zieren. Es ist der Diamant, der die Blicke dezent auf Sie zieht. Nicht das Innenleben zählt, sondern seine Außenwirkung. Schließlich muss fast nichts rein: Ich nehme grundsätzlich nur Handy, Lippenstift und Pfefferminzbonbons mit. Alles andere können Sie sich bringen lassen.

4. Entscheiden sie sich.

Treffen Sie eine Grundsatzentscheidung. Eine Handtasche ist die Visitenkarte einer Frau. Sie ist ein signifikantes Symbol, das ihren Habitus kommuniziert. Legen Sie sich für jede Gelegenheit das richtige Accessoire zu. Grundsätzlich benötigen Sie mindestens zwei Modelle: den „Arbeitsbienenbeutel“ und die „Bienenkönigin“. Nummer eins ist wahlweise mobiles Kinderzimmer oder Kommunikationszentrale für unterwegs. Nummer zwei ist die Playstation für glamouröse Dates und Partys. Beide Funktionen sollte man trennen. Denn eine Prinzessin steht nicht in der Küche. Und die Köchin liegt nicht neben dem Prinzgemahl.

5. Niemals teilen.

Teilen Sie Ihre Tasche nicht! Eine Frau sollte weder ihren Traumprinzen noch ihr wichtigstes Accessoire mit anderen teilen. Weder mit Stewardessen noch mit Museumswärtern, die Sie zur Trennung auf Zeit bewegen wollen. Die Tasche ist ihr Zepter. Und eine Königin gibt ihr Zepter niemals aus der Hand.

6. Bloß keine Bescheidenheit.

Begnügen Sie sich nicht nur mit einer Tasche! Vergnügen Sie sich lieber mit mehreren. Das Leben ist zu kurz für nur ein Accessoire. Doch halten Sie Ordnung, denn Leidenschaft will zelebriert sein. Geben Sie Ihrer Sammlung ein System. Sortieren Sie Ihre Lieblinge nach Material, Anlass oder Farbe. Teilen Sie mit ihnen Momente der Zweisamkeit, schwelgen Sie in gemeinsamen Erinnerungen und lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf: Nur so können Sie entdecken, welche Tasche Ihnen noch fehlt.

7. Bleiben sie treu.

Behandeln Sie Ihre Lieblingstasche wie den Mann fürs Leben. Sie ist ihr treuer Begleiter. Seien Sie es auch. Ich habe mich noch von keiner Handtasche getrennt. Jedes Stück hat so seinen festen Platz in meinem Leben. Wie symbiotisch die Beziehung sein sollte, hat Alfred Hitchcock 1954 bereits in seinem Film „Das Fenster zum Hof“ gezeigt. Darin entdeckt Grace Kelly das finale Indiz für die Ermordung der Nachbarin, als sie merkt, dass deren Handta-sche seit Tagen am Bettpfosten in der Wohnung hängt. Sie schlussfolgert, dass eine Frau nie ohne das geliebte Stück die Wohnung verlassen würde. Denn, so Kellys These: Nur der Tod kann eine Frau von ihrer Lieblingstasche trennen.

2 Kommentare leave one →
  1. 10/07/2009 10:45

    Finde die Taschen super…..

  2. traudi messini permalink
    25/09/2009 21:39

    trage nur zilla-taschen! manchmal auch chanel

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