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Bozen 3.0 | Wettbewerb Bahnhofs Areal
Im beginnenden 21Jh. steht Bozen der größte stadtebauliche Eingriff seit der faschistischen Erweiterung in den 20er Jahren des vergangenen Jh. bevor. Anders als in den Tourismusprospekten, Stadtmarketingkampagnen und Wirtschaftsstandortbrochüren beschrieben, ist Bozen nicht ein Wunder von Synergien zwischen zwei Kulturen sondern nach wie vor, mögen die Grenzen auch recht verwischt sein, geographisch, als auch politisch und ethnisch in zwei Hälften geteilt.
Bozen 3.0 | Das 3. Jahrtausent könnte nun die Gelegenheit bieten aus einer Bipolaren Beziehung, zumindest städtebaulich, eine Ménage á trois zu arrangieren. Im strengeren Sprachgebrauch bezeichnet die “Ménage á trois” oder Dreiecksbeziehung eine Beziehungskonstellation zwischen drei Subjekten, in der jedes zu jedem anderen eine Beziehung unterhält – so wie in einem Dreieck jeder Punkt mit jedem anderen Punkt verbunden ist. Diese Beziehungskonstallation wird auch Triade oder allgemein Polyamory genannt. In seinen Kommentaren zu den Kupferstichen Hogarths schreibt Lichtenberg 1799 von einem „Glückseligkeits-Triangel“. Er nimmt dabei Bezug auf eine ältere italienische Wendung: „Triangolo equilaterato” , das häußliche Glückseligkeitssystem aus Mann, Frau und Amante.
Heute wurden die Ergebnisse des ARBO Wettbewerbs bekanntgegeben. Auf der Website des Auslobers können auch alle Namen der 143 Bewerber nachgelesen werden. Hier die Rangordnung der 10 Büros bzw. Planungsgemeinschaften, die nun zum ARBO-Wettbewerb einzuladen sind und in weiterer Folge mit ihren Ideen Bozen eine neue Dynamik einhauchen.
01) DPA Dominique Perrault Architecture
03) BORIS PODRECCA
04) Arch. Giulio Marchi | STS Servizi Tecnologie Sistemi












wo sind die stars geblieben….foster, zaha hadid… und und und …. mich würd die bewertungsmethode interessieren…..aber die werdern wir wohl nie erfahren….
Die Tatsache, dass z.B. ein
Luigi Snozzi, MVRDV oder auch ein
Max Dudler nicht zugelassen
wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Mich interessiert hier nicht nur die Bewertungsmethode.
… aus dem Lichtenbergschen
polyamoren “Glückseligkeits-Triangel”
grüßt herzlichst
Hans Günther 3.0