>> Elisabeth und Helmuth Uhl Stiftung ___

Elisabeth and Helmuth Uhl Stiftung | modostudio | Rendering
“Ricercare oltre il limite. Abitare un luogo a limite. Incontrarsi al limite di due culture” | modostudio
Der Entwurf von modostudio aus Rom ist das Siegerprojekt eines Architekturwettbewerbes, mit fünf geladenen Teams aus Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland. Aufgabe des Wettbewerbs war es, ein Gebäude für die Elisabeth and Helmuth Uhl Stiftung und deren Tätigkeiten zu entwerfen. Die von Rainer Uhl 2008 gegründete Stiftung mit Sitz in Gräfelfing, Bayern hat sich die Förderung von Forschung und Kunst zur Aufgabe gemacht: grenzüberschreitend, interdisziplinär, interkulturell.

Das Grundstück tront hoch über Leifers und dem Etschtal – eingebettet in einer reizvollen Naturlandschaft. Es bietet sich von hier ein atemberaubendes Panorama über das gesamte Unterland, das Überetsch bis weit über den Bozener Talkessel hinaus. Um die einzigartige Umgebung zu bewahren, verbaut das Siegerprojekt von „modostudio“ nur den Fußabdruck der vorhandenen Gebäude, die dann im Zuge des Neubaues abgerissen werden. Insgesamt werden auf drei Voluminas knapp 1200m² Aufenthalts- Wohn- und Arbeitsfläche verteilt.

Der Neubau besteht aus einem Treibhaus für experimentelle Bepflanzungen, eine Wohneinheit für die Forscher, die Familie Uhl und Gästen, einen Speisesaal und weitere Räumlichkeiten die die Tätigkeiten der Stiftung unterstützen sollen.

Das Design will laut Verfasser die Spannung ausdrücken, die von der besonderen Lage und von den Sonderaufgaben des Stiftungsgebäudes erzeugt werden. Eine Spannung, die von der Beziehung zwischen den Innen- und dem Außenraum, zwischen den Traditionen der Gegend und den Neuerung der Stiftungsarbeit, zwischen dem Raum für das Arbeiten und dem für das Wohnen erzeugt wird.

Das Gebäude soll seine Gäste vor den klimatischen Bedingungen schützen, sich zur gleichen Zeit aber zur sensationellen Umgebungen öffnen. Das Design berücksichtigt und feiert auch den Nachhaltigkeitsgedanken: Der grösste Teil des verwendeten Baumaterials wird vom abgerissenen Gebäude stammen, zusätzlich soll eine experimentelle Photovoltaik- und Solaranlage installiert werden die hier das erste Mal zum Einsatz kommen wird – die entsprechende KlimahausZertifizierung soll zu guter Letzt natürlich auch nicht fehlen.

“La volontà di realizzare un edificio con posizione a monte della valle dell’Adige, luogo simbolo di passaggio tra due mondi e due storie che hanno mostrato la possibilità di coesistenza e convivenza, la volontà di realizzare un edificio che abbia tante funzioni integrate e perfettamente comunicanti tra di loro: sono stati questi gli input fondanti il nostro progetto…Oltre alla tensione generata dalla relazione tra corpi architettonici, dai rapporti tra gli usi degli spazi, dagli accostamenti dei materiali adottati, importante per noi è stato il rapporto generato tra l’edificio ed il contesto circostante: un edificio in grado di proteggere i suoi abitanti e le attività preziose che verranno svolte ma al tempo stesso in grado di prendere il meglio dal meraviglioso ambiente circostante garantendo la migliore vivibilità. Interno ed esterno. Tradizione e Futuro, Protezione ed Apertura, Lavoro ed Abitare. Due mondi che coesistono insieme ed insieme si relazionano” | modostudio












