>> Oxymoron als Paradigma ___________
De Cecco Headquarter | Massimiliano Fuksas | Stahlbau Pichler
Kazuyo Sejima vom japanischen Architekturbüro SANAA wird die Kuratorin der Architekturbiennale in Venedig 2010. Dies gab der Präsident der Venedig-Biennale, Paolo Baratta, am 9. November 2009 bekannt.
De Cecco Pescara | Fassade von Stahlbau Pichler, Bozen
Als Leitmotiv der Biennale gibt Sejima eine Reihe (geeinter) Gegensatzpaare vor: „innen und außen, individuell und öffentlich, Programm und Form, physisch und virtuell… sowie Kunst und Architektur, Natur und Mensch. Vielleicht kann das Oxymoron für ein produktives neues Paradigma stehen, können diese Zweierverbindungen (binaries) zu einer Dualität führen, die fähig ist, die Grenzen zu verwischen.
Verwaltungsgebäude De Cecco, Pescara by M&D Fuksas
Wie kann die unerwartete gegenseitige Abhängigkeit außergewöhnlicher Räume einen gemeinschaftlichen/symbiotischen Dialog zwischen Nachbarschaften (adjacencies) führen?
Zudem gibt es einen anderen Bereich, der mich gleichermaßen interessiert: Menschen in der Architektur, menschliche Begegnungen sowohl in öffentlichen als auch in privaten Szenarien, sowohl als Schaffende als auch als Benutzer von Architektur. Dies ist ein Aspekt individuellen Lebens im Austausch mit der Gemeinschaft. Er kann so einfach formuliert werden wie ‚Menschen treffen sich in Architektur‘. Insgesamt kann die Biennale sowohl ein neues und aktives Forum für zeitgenössische Ideen als auch für ein intensives Studium von Gebäuden selbst sein.“












