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>> Buchtipps für ein langes verregnetetes Wochenende.
Da uns pünklich zum Wochenende eine Schlechtwetterfront beschehrt wird, möchte dieWerkBank drei interessante Bücher vorstellen. Je nach Präferenz wurden je ein Unterhaltungsroman, ein Sachbuch und auch ein Nachschlagewerk ausgewählt. Mit 4032, 688, bzw. 5000 Seiten sind die Bücher sicher mehr als nur ein abendfüllender Zeitvertreib . eher eine echte Alternative für ein ganzes verregnetes Wochenende. Spirituelle semi – Outdoor-aktivitäten brauchen aber nicht gezwungenermassen verpasst werden.
zur Liste:
1. Agata Christie’s Miss Marple Gesamtausgabe:
Die Miss Marple-Gesamtausgabe mit den 12 Büchern und 20 Kurzgeschichten umfasst 4032 Seiten und ist mehr als 30 Zentimeter dick. Das Buch ist feinste Buchbinderkunst, von Hand gebunden und nur in streng limitierter Auflage von 500 Stück erhältlich. Agatha Christie hat damit kurzfristig den Weltrekord für das dickste Buch der Welt gebrochen.
2. apropos Weltrekord: Wikipedia, Das online-Nachschlagewerk als Hardcover:
Rob Matthews hat die featured Artikel von Wikipedia in ein einziges, 5000 Seiten dickes Buch gepresst und stellt somit dem feuchten Wochenende ein Bündel trockenes Wissen gegenüber.
3. nach jahrelangem Rechtsstreit ist Gombrichs Standardwerk “die Geschichte der Kunst” als Neuauflage endlich wieder zu einem vernünftigen Preis erhältlich (im Antiquariat wurden für gebundene Ausgaben Preise bis um die 7000€ bezahlt). Seit ende März kann dieses Meisterwerk wieder im freiem Handel erworben werden und sollte unserer Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen – insbesondere bei übereifrigen Dolomiten-Leserbrief-Kunst-Kritikern. Aber Achtung, aufgrund der großen Nachfrage könnte es bald schon wieder ausverkauft sein.

Kurzbeschreibung
Ernst H. Gombrichs Geschichte der Kunst ist eines der berühmtesten und beliebtesten Bücher über Kunst, die je veröffentlicht wurden, und ist seit fast 60 Jahren unübertroffen als Einführung in das weite Gebiet der Kunst, von den frühesten Höhlenmalereien bis zur experimentellen Kunst unserer Zeit. Leser der ganzen Welt haben unabhängig von Alter und Vorbildung in Gombrich einen Lehrmeister gefunden, der Wissen und Klugheit mit der einzigartigen Gabe verbindet, die Leser an seiner tiefen Liebe zu den von ihm betrachteten Kunstwerken teilhaben zu lassen. Die Geschichte der Kunst verdankt ihre anhaltende Beliebtheit dem wunderbaren Talent des Autors, kulturgeschichtliche Zusammenhänge und künstlerische Probleme bestechend klar und erzählerisch fesselnd darzustellen. Es war Gombrichs erklärte Absicht, mit seinem Buch »dem Neuling in dem Gebiet der Kunst zu helfen, sich erst ein wenig zurechtzufinden, damit er dann mit größerem Nutzen zur Fachliteratur greifen kann, in der es von Namen und Jahreszahlen zu wimmeln pflegt«. Dank seines Gespürs für die Psychologie der bildenden Künste gelingt es Gombrich, die Geschichte der Kunst als einen ständigen Wechsel künstlerischer Absichten erkennbar werden zu lassen, jedes einzelne Kunstwerk als eingebunden in einen Traditionszusammenhang, ganz gleich, ob es sich nun nachahmend oder ablehnend zu dem Vorangegangenen verhält. Gombrich zeigt, daß eine lebendige Kette von Überlieferungen die Kunst unserer Tage noch mit der des Pyramidenzeitalters verbindet.










