Zum Inhalt springen

>> ROLF spectacles | red dot design award _

30/07/2010

ROLF spectacles| red dot design award – product design 2010

Mit seinem herausragenden und innovativen Design konnten die Tiroler Brillendesigner ROLF spectacles mit dem Modell „OLYMPIA“  jetzt in einem der renommiertesten Designwettbewerbe der Welt überzeugen. Im Rahmen des red dot award: product design 2010 wurde ROLF für das Modell „OLYMPIA“  von einer hochkarätig besetzten Expertenjury das Qualitätssiegel „red dot“ für hohe Designqualität verliehen. Das Besondere an ihrem Brillenmodell: Die Gelenke sind aus hoch verdichtetem Holz und schraubenlos sowie wartungsfrei. Außerdem entwickelten die findigen Tiroler eine neuartige Verglasungstechnik. ROLF konnte sich mit dem geschützten Brillenmodell vor der Expertenjury gegen etablierte Unternehmen durchsetzten.

„Wir haben zwei Jahre intensiv geforscht und getüftelt bis wir das heutige Resultat in den Händen halten konnten“, sagt Mitgründer Roland Wolf. Frei nach dem Motto „Probieren geht über studieren“ forschten die Tiroler in ihren eigenen vier Wänden nach den perfekten Produktionsmethoden. So wurden die ersten Brillenfassungen mit einer umgebauten Melkmaschine in Form gepresst, mittlerweile verwenden die Jungdesigner dafür selbst entwickelte Spezialmaschinen. Auch das Material Holz war für ROLF kein Hindernis, sondern der ideale Ausgangspunkt, um neuartige Techniken zu entwickeln, die sich mit den hohen Ansprüchen an Verarbeitung und Design verbinden lassen. „Wo andere aufhören, fangen wir erst an“, erklärt Roland Wolf den Reiz an seiner innovativen Arbeit.

Auch das auf Holzbrillen optimierte Verglasungssystem bringt die meisten Optiker zum Staunen. Mit Hilfe eines speziellen, durch Bohrlöcher geführten Fadens wird das Glas in der Fassung befestigt. So kann ein Schnitt durch die Fassung und daraus resultierende Unruhe in Material und Design vermieden werden, gerade aus ästhetischer Sicht ein wichtiger Punkt für ROLF. Zusätzlich bietet eine geschlossene Fassung mehr Stabilität. Den gesamten Ablauf der Brillenherstellung bestimmen die Entwickler aus Tirol selbst und mit viel Hingabe. Fast ohne Zulieferer entsteht aus jeder Brillenfassung in Handarbeit ein Unikat.

Zur Firma ROLF: Die Firma ROLF wurde 2008 von Roland Wolf und Marija Iljazovic im Keller des Wohnhauses von Familie Wolf gegründet. Beide haben über mehrere Jahre Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Optikbranche gesammelt. Christian Wolf und Martin Iljazovic, die Geschwister der beiden Gründer, wurden kurze Zeit später in das Team geholt, damit die hohen qualitativen Vorstellungen der beiden Firmengründer auch in die Realität umgesetzt werden konnten. Bei der Firma ROLF werden nicht nur die Brillen designt – vom Sample-Koffer bis zum Messestand legen die Jungunternehmer selbst Hand bei der Gestaltung und Herstellung an. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei vom Architekten Bernhard Wolf. Der Betriebsstandort ist die Tiroler Gemeinde Lechaschau, wo die Brillen versandfertig hergestellt werden. ROLF-Holzbrillen sind weltweit bei ausgewählten Fachoptikern erhältlich.

>> Brett vor dem Kopf

Die Gewinnerausstellung im red dot design Museum

Gemeinsam mit den anderen preisgekrönten Produkten wird „ROLF spectacles“ die Brillenfassung „OLYMPIA“aus Holz vom 6. Juli bis zum 1. August 2010 in der Ausstellung „Design on stage – winners red dot award: product design 2010“ im red dot design museum auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen ausstellen. Anschließend wird es für ca. ein Jahr in der ständigen Ausstellung des red dot design museum präsentiert. Das red dot design museum beherbergt mit rund 1.500 Produkten auf über 4.000 Quadratmetern die größte ständige Ausstellung zeitgenössischen Designs weltweit.

>> red dot design award | Rolf spectacles

>> Lisa Walde | Flagship Store __________

26/07/2010
von cxs

Lisa Walde | Taschenshop

Innsbruck, Innstrasse 23 | Eröffnung 28.7. um 18.00

diesen Mittwoch eröffnet in Innsbruck der Lisa Walde Taschenshop. Die durch raffinierte Schlichtheit bestechenden Bekleidungskreationen, welche die ebenso talentiert wie tüchtige Modedesignerin Lisa Walde für das Label Mühlmann entwirft, können auch weiterhin im Shop in der Innsbrucker Altstadt (Seilergasse) erworben werden. Im neuen Store konzentriert sich Lisa Walde vor allem auf ihre Taschenlinie und Accessoires.  Highlight des Eröffnungsabends ist die Präsentation der neuen Taschenkollektion.

Zur Neueröffnung des Lisa Walde Flagship Stores gibt es übrigens Indiefolk und Britpop vom Feinsten. Rotifer (Robert Rotifer | FM4) , der derzeit an seinem sechsten Album bastelt, wird mit einer Livesession auch musikalisch für die angemessene Coolness sorgen.

anschmiegsam schön

zeitlos elegant

auffällig dezent

sportlich variabel

volle liebevoll

… so beschreibt Lisa Walde ihre neue Kollektion.


Beautiful Stranger ___________________

26/07/2010
von cxs

Alexandra Caró | Single Release

Beautiful Stranger – für die meißten unter uns ist Alexandra Caró wohl noch eine „schöne Fremde“. Doch das könnte sich schnell ändern. Alexandra Caró präsentierte heute ihre erste Single „Listen to your inside“ als Ankündigung für ihr im Herbst erscheinendes Debut Album mit dem Titel „Diary“. Die talentierte Tiroler Singer/Songwriterin begann ihre musikalische Ausbildung schon sehr früh. Neben ihrem Unterricht im Bereich Klassisches Klavier textete sie bereits im zarten Teenageralter ihre ersten Songs. Ihre Lieder sind persönliche Momentaufnahmen und liegen stilistisch irgendwo zwischen Nora Jones und Lily Allen. Nach mehreren Gast- und Soloauftritten, unter anderem beim „Outrage Festval“ in Schwaz und dem „New Orleas Festival“ IBK, wagte Alexandra Caró sich nun endlich an ihr erstes Studioalbum.

Ein kleiner aber feiner Auszug von drei Songs ist nun als Single erschienen und auch bereits auf iTunes erhältlich. Die WerkBank wünscht der begabten Musikerin viel Erfolg und gratuliert erstmal zur heutigen Premiere, der Erstausstrahlung ihrer Singleauskoppelung „Listen to your inside“ im Österreichischen Rundfunk. 3 thumbs up!

>> Alexandra Caró auf iTunes

Apropos Erfolg – wie unglaublich schnell aus einer ambitionierten Singer/Songwriterin ein multimedialer Star werden kann soll folgendes Video aus dem Jahre 2006 unterstreichen. Stefani Germanotta, damals lediglich ein „highly talented, beautiful stanger“ am Piano vor den Studenten der NYU.

Für alle die Stefani Germanotta nicht zu kennen glauben, hier ein etwas aktuelleres behind the scene - Video der selben Künstlerin.

>> Lebensraum Wohnbau _____________

20/07/2010
von cxs

Lebensraum Wohnbau

Runder Tisch 21.07. | kunst Meran | Sparkassensaal

Otl Aicher, einer der prägendsten Gestalter des 20. Jh. meinte: „Design bezieht sich auf den kulturellen Zustand einer Epoche, der Zeit, der Welt. Die heutige Welt ist definiert durch ihren Entwurfszustand. Die heutige Zivilisation ist eine vom Menschen gemachte und also entworfen. Die Qualität der Entwürfe ist die Qualität der Welt.“ Doch wer ist eigentlich Verantwortlich für diese Entwürfe? Wer Iniziert sie? Wer setzt sie um? Betrachtet man die real verbauten Volumina unserer Städte muss man erkennen, daß Architekten lediglich für einen verschwindend kleinen Prozentsatz der gebauten Umwelt verantwortlich sind. Developer, wie im engl. Sprachraum Bauträger, Projektentwickler und Spekulanten bezeichnet werden, tragen die Rolle der Stadtentwickler (und Gestalter) fast allein – sind sie sich ihrer städtebaulichen Verantwortung eigentlich bewußt oder reicht diese nur bis zum eigenen Bauzaun?

Am Mittwoch findet in Meran, organisiert von der Architektur Stiftung Südtirol ein Runder Tisch zum Thema statt, geladen sind sowohl private als auch öffentliche (Wohn-)Bauträger sowie Vertreter der öffentlichen Verwaltung aus den Bereichen Raumordnung und Urbanistik.

>> Einladung | Lebensraum Wohnbau

Bruce Mau, Kanadischer Designer und Autor trifft es in seinem Aufruf, publiziert im August 2007 in der Manifesto Issue des ICON Magazins auf den Punkt:

„You probably don’t want to hear this, but it is time we stopped talking about architecture. We need to get out of the gilded box we built ourselves into. We should be thinking about educating, training and celebrating developers. The challenges of the future are so much more complex and systems-based than the object culture architecture currently embraces. We need a new culture of responsibility and comprehensive engagement with long-term implications that can only come from broadening the base of architecture to include the design of the business models that generate most of the qualities we live with in our cities. So long as architects self-marginalise by purposely excluding the business of development and its real burden of complexity and decision making from their education, from their business, architecture will remain a gentleman’s weekend culture, unwilling or unable to take on the heavy lifting and big problems, happy to polish fancy baubles for our urban entertainment.

The business model for architecture is singularly unsuccessful. One in a thousand architects can afford to enjoy the pleasures that they are capable of producing for others. Architects accept enormous risks without the commensurate rewards. It is time, in this new millennium, to get dirty, to take on more of the scope of urban projects, to contribute more to a sustainable future and to participate in more of the wealth architects create. The world would be a better place if more of what we built in our cities was determined by people educated and trained with culture, civic awareness, aesthetic sensitivity and historical knowledge. I look forward to the first school of architectural development!“

>> Wohnquartier Firmian | Bozen

>> Casanova | Bozen

>> Architektur ist gefrorene Musik ______

16/07/2010
von cxs

„Talking about music is like dancing about architecture.“ polemisierte einmal Frank Zappa in seinem Seitenhieb gegen die Musikkritik. Daß Architektur aber sehr wohl einiges mit Musik gemein hat wusste bereits Johann Wolfgang von Goethe und behauptete „Architektur ist gefrorene Musik“. David Byrne, Mastermind der Talking Heads hat sich ebenfalls eingehend mit der (physischen) Wechselbeziehung von Architektur und Musik beschäftigt und dieWerkBank möchte das daraus entstandene, äußerst interessante Video wärmstens weiterempfehlen: Ist Architektur Hülle? Klangkörper? Medium? Interface? Wie gehen eigentlich die Vögel beim Singen mit Raum um?

>> dieWerkBank @ [un]defined Art Festival

15/07/2010

STADT|RAUM|ZUKUNFT

[un]defined 10 – Merano Arts Festival, das multimediale Kunst- und Kulturfestival findet vom 15. (Eröffnet wird heute Abend um 19:00 Uhr) bis 25. Juli 2010 in der F. Rossi Kaserne in Meran statt. Ausstellungen, Projekträume, Werkstätten und das Veranstaltungsprogramm (Film, Musik und Literatur) ergänzen sich und stehen unter dem Motto Stadt|Raum|Zukunft.

Die Stadt ist zentrales Thema des Festivals. Sie kann als Örtlichkeit, als siedlerische Ausdehnung im Raum begriffen werden, als soziales Gebilde, als Marktplatz für den Austausch von Waren, Dienstleistungen und Ideen. [un]defined will die Stadt in ihren verschiedenen Facetten von den unterschiedlichsten Standpunkten aus betrachten helfen. Auch die Frage: „Welche sind die Visionen einzelner Bürger und welche Auswirkungen haben sie auf die Zukunft der Stadt?“ wird gestellt.

Die von der WerkBank in Zusammenarbeit mit dem DCSA realisierte Installation „ReThink the City | Future – undefined“ will einzelne der gerade neu entstandenen Weißen Flecken auf der urbanen Landkarte Südtirols identifizieren. Sie sind die neuen „Möglichkeitsräume“, Blankoschecks für eine noch undefinierte Zukunft unserer Städte.

Wie leere Gedankenblasen stellen die isolierten Footprints der Installation Projektionsflächen dar, auf denen abseits von realpolitischer Bedürfnisbefriedigung mutige Visionen für die Zukunft einer lebenswerten Stadt projiziert werden dürfen.

Stadt | Raum | Zukunft

Wärend sich „ReThink the City | Future – undefined“ als Teil einer räumlichen Container-Trilogie der „Zukunft“ annimmt und auf das Imaginäre, Nicht-existente aber Mögliche anspielt, laden die Installationen „Raum“ und „Stadt“ dazu ein, einerseits das audio- bzw visuelle und andererseits das körperlich-dinghafte Spektrum des urbanen Lebens zu erkunden.

Der Veranstaltungsort ist bereits zum dritten Mal die Militärkaserne Francesco Rossi,
Meran/Untermais. Es werden sowohl Plätze im Freien als auch leer stehende Gebäude der Militärkaserne wiederbelebt. Die in den 30iger Jahren errichten Militärkasernen wurden vor einigen Jahren stillgelegt. Ein riesiges Areal schlummert im Verborgenen, als unbekannter Ort inmitten der Stadt. Der außergewöhnliche Schauplatz trägt zur einprägsamen Gesamtatmosphäre bei.
 Siehe Google Maps

>> Handgedacht ____________________

13/07/2010

Handgedacht | Folio Verlag

Benno Simma | Der intelligente Griff des Hans Peter Zangerl

Die Gefahr ist groß, daß die Kenntnisse des Begreifbaren und des mit der Hand Erdachten aus dem Blickfeld der Kommunikation verdrängt werden. Ist das von den Händen ausgehende Denken und Tun aufgrund der fortschreitenden Industrialisierung im Laufe des vorigen Jahrhunderts bereits verkümmert, oder gar vollständig erloschen?

Die industrielle Produktionweise mithilfe von automatischen Maschinen drängt das Wirken mit der Hand wohl zeitweise in den Hintergrund und das automatische Fließband und die Serienproduktion stellen die nur händisch produzierende Arbeitsweise in den Schatten; es ist aber ein Pyrrhussieg der Industrie, denn gerade für die Organisation von konkreten Arbeitsabläufen in der Produktion ist das Wissen und die Erfahrung um das händische – mit Werzeugen unterstützte Verarbeiten von Werkstoffen und Materialien, das Herstellen von nützlichen, vernünftig gestalteten Dingen mehr als gefragt: Am Anfang jeder industriellen Serienproduktion und jeder maschinellen Entwicklung steht also ein Denken mit der Hand, steht die Fähigkeit, Prozesse und Werdungsabläufe von Objekten aus der Erfahrung des händischen Tuns zu kennen, zu erfahren und zu planen. Nur auf diese Weise kann ein Industrieprozess sinnvoll und Gewinn bringend geplant werden.

Für Konzept und Konstruktion von Prototypen der Industrie braucht es also nach wie vor Menschen mit händischer Intelligenz, von Vernunft und der Hand geleitete Planer. Das ursprünglich nur handwerkliche Tun des Menschen mutiert in neue Tätigkeiten und Berufsbilder, die aus den ursprünglich mittelalterlichen Denkmodellen der Zünfte ausbrechen und neue Wege erforschen. Hans Peter Zangerl hat das getan. Die Figur des analog denkenden Menschen, des zeichnenden und planenden Gestalters, des Handwerkers, der Architekt und Ingenieur zugleich ist, ist damit entstanden. Das Wirken und Denken mit der Hand hat sich also lediglich neu definiert und spielt nach wie vor in der zeitgenössischen Gesellschaft eine dominante Rolle.

Teufelszinken | Japanische Holzverbindung

Industrialisierung und Digitalisierung besetzen dominant unsere Lebenswelt. Das Handwerk – als kreisförmiger Prozess einer realisierten Metamorphose des Materials in eine Form – scheint zu verkümmern. Tatsächlich gibt es aber keine industrielle Fertigung ohne Menschen mit händischer Intelligenz und keine Digitalisierung ohne ein vorausgehendes Denken.

Aus der Tradition des Tischlerhandwerks kommend, stellt Hans Peter Zangerl Gebrauchsmöbel und Objekte vollständig aus unbehandeltem Massivholz und ohne den Gebrauch von Schrauben oder Nägeln her; Stabilität und Form ergeben sich allein aus dem Zusammenwirken des Materials, etwa durch Holzverbindungen und -verzahnungen.

Sou Fujimotos bewohnbare Holzspirale ohne Zimmer und Möbel in den Wäldern von Kumamoto

Die tiefe empirisch wie rational erfahrene – Kenntnis von Werkstoffen und deren Verarbeitung durch geeignete Werkzeuge stellt ein unentbehrliches Rüstzeug für die Entwicklung der zeitgemäßen Denkens mit der Hand dar. Hans Peter Zangerl kennt die starke Beziehung der japanischen Kultur zum Wesen der Hand und ihrer Verbindung zur meditativen Erfahrung des Geistes über den Körper. Besondere Holzverbindungen (Zinken, Einschnitte) und –bearbeitungen (Sägen und Bohren) werden mit den traditionellen, aus der Kultur des Holzes im Alpenraum übernommenen Verarbeitungen verbunden und neu entwickelt.

>> ARBO Wettbewerb | Bozen 3.0 _______

07/07/2010

Bozen 3.0 | Wettbewerb Bahnhofs Areal

Im beginnenden 21Jh. steht Bozen der größte stadtebauliche Eingriff seit der faschistischen Erweiterung in den 20er Jahren des vergangenen Jh. bevor. Anders als in den Tourismusprospekten, Stadtmarketingkampagnen und Wirtschaftsstandortbrochüren beschrieben, ist Bozen nicht ein Wunder von Synergien zwischen zwei Kulturen sondern nach wie vor, mögen die Grenzen auch recht verwischt sein, geographisch, als auch politisch und ethnisch in zwei Hälften geteilt.

Bozen 3.0 | Das 3. Jahrtausent könnte nun die Gelegenheit bieten aus einer Bipolaren Beziehung, zumindest städtebaulich, eine Ménage á trois zu arrangieren. Im strengeren Sprachgebrauch bezeichnet die „Ménage á trois“ oder Dreiecksbeziehung eine Beziehungskonstellation zwischen drei Subjekten, in der jedes zu jedem anderen eine Beziehung unterhält – so wie in einem Dreieck jeder Punkt mit jedem anderen Punkt verbunden ist. Diese Beziehungskonstallation wird auch Triade oder allgemein Polyamory genannt. In seinen Kommentaren zu den Kupferstichen Hogarths schreibt Lichtenberg 1799 von einem „Glückseligkeits-Triangel“. Er nimmt dabei Bezug auf eine ältere italienische Wendung: „Triangolo equilaterato“ , das häußliche Glückseligkeitssystem aus Mann, Frau und Amante.


Heute wurden die Ergebnisse des ARBO Wettbewerbs bekanntgegeben. Auf der Website des Auslobers können auch alle Namen der 143 Bewerber nachgelesen werden. Hier die Rangordnung der 10 Büros bzw. Planungsgemeinschaften, die nun zum ARBO-Wettbewerb einzuladen sind und in weiterer Folge mit ihren Ideen Bozen eine neue Dynamik einhauchen.

01)  DPA Dominique Perrault Architecture

02) UNSTUDIO VAN BERKEL

03) BORIS PODRECCA

04) Arch. Giulio Marchi | STS Servizi Tecnologie Sistemi

05)  CECCHETTO & ASSOCIATI

06) Stefano Boeri Architetti

07) CINO ZUCCHI Architetti

08) CRUZ Y ORTIZ Arquitectos

09) STUDIO DANIEL LIBESKIND

10) Kees Christiaanse, KCAP Architects & Planners