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>> World Architects Masters 2012 | Ischgl

11/01/2012

WAM Open 2012 | Ischgl
World Architects Masters | ACF Conference 2012

Vom 3. bis zum 5. Februar 2012 findet die zweite internationale Architektenweltmeisterschaft in
Ski und Snowboard in Ischgl in Tirol statt. Bei der WAM Open 2012 können sich sportbegeisterte Architekten und Innenarchitekten aus der ganzen Welt in den Disziplinen Riesentorlauf und Parallelslalom miteinander messen.

Vor der Meisterschaft findet am 2.2.2012 die Konferenz „ACFx – Architecture Corporate Foresight“ über den Wolken Ischgls auf 2.624 Metern Höhe statt, die unter dem Titel „Minds of Tomorrow“ auf die Perspektiven der Architekturbranche angesichts vielfältigster technologischer Entwicklungen blickt. Initiator und Veranstalter ist die ap35 GmbH – Agentur für Architecture Management & Relationship Marketing – mit Sitz in Ulm.


Seit 2004 haben sich die GAM Open (German Architects’ Masters) und WAM Open (World Architects’ Masters) in der Architekturszene als Plattform für sportliche und kontaktfreudige Architekten, Innenarchitekten und Projektentwickler aus der ganzen Welt etabliert. Die Wintersportveranstaltungen genießen Zuwachs und steigende Beliebtheit. Mehr als 2.000 Teilnehmer aus 13 Nationen konnten ihre Begeisterung für die Veranstaltung
bereits miteinander teilen. geworden ist.

Die den wintersportlichen Wettkämpfen vorgeschaltete Konferenz ACFx findet im Kongresssaal
des Restaurants Pardorama statt. Dieses Gebäude ist neu erbaut und befindet sich auf dem 2.620
Meter hohen Pardatschgrat.

Die WAM Open startet mit einem Welcome-Abend mit anschließendem Beisammensein. Am nächsten Tag findet die ACFx – Konferenz unter dem Motto „Minds of Tomorrow“ statt. Der Titel birgt Themen, die einerseits Antworten im Hinblick auf die Zukunft in der Architektur geben, andererseits aber vor allem auch neue Fragen und Denkanstöße aufwerfen.


Vorträge und Diskussionen von und mit namhaften Referenten über Megacities, Trendforschung in Bezug auf Kommunikation, Design, Arbeitswelten und Gebäude, die Kreativität innovationsbewusster Startups und die Zukunft des Reise- und Wohnverhaltens geben Aufschluss über den Paradigmenwechsel in der Architekturbranche, welcher unabwendbar angesichts innovativer Vernetzungstechnologie ansteht. Als Referenten haben zugesagt: Assaf Biderman – SENSEable City Laboratory MIT Cambridge, Boston | Astrid Piber – UNstudio, Amsterdam | Jürgen Mayer H.- Jürgen Mayer H. Architekten, Berlin | Dr. Alexander Rieck – Fraunhofer Institut, Stuttgart |Steve Rogers – Google Inc., London | Chris Bosse – LAVA Architects, Sydney sowie Florian Gschwandtner – Runtustic GmbH, Linz und Miles Kemp – Variate Labs, Los Angeles. Weiter angefragt sind Bjarke Ingels – BIG, Kopenhagen | Chris Bangle – Designer sowie Tobias Mayer – Airbus, Hamburg.
Anschließend an die Konferenz werden die Teilnehmer der WAM Open mit einer Welcome-Party begrüßt und die Meisterschaften offiziell hoch über Ischgl u.a. durch den Präsidenten der Bayerischen Architektenkammer, Herrn Lutz Heese, eröffnet. Wer sich danach in Clubstimmung befindet, hat Gelegenheit, in der „Racer´s Night“ mit DJs weiter zu feiern.

>> Anmeldung

>> Spuren im Schnee ________________

06/01/2012

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Bauen im Hochgebire | Spuren alpiner Zivilisation
Ein Flug über das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten.

Baumeister Le Corbusier beschrieb die Dolomiten bekanntlich als „das schönste Bauwerk der Welt“, Architekt Josef Lackner lehrte uns als Professor an der TU Innsbruck: „Ein gutes Bauwerk erkennt man an seiner guten Erschließung“.

>> Flug über die Dolomiten Teil Nr. 2

>> Flug über die Dolomiten Teil Nr. 3

Fotos by OLEX

Arlberg | Tirol am 7. Januar 2012:

Paznauntal | Tirol am 6. Januar 2012:

>> ACF | Architecture Corporate Foresight

20/12/2011

ACF Conference 2012

Architecture Corporate Foresight | Ischgl
Internationales Gipfeltreffen – Zukunftskonferenz der Architekturwirtschaft

Am 02. Februar 2012 findet die erste Architecture Corporate Foresight Konferenz, kurz
ACFx, mit hochkarätiger Besetzung in den Bergen über Ischgl statt. Die Werkbank ist Medienpartner dieser Zukunftskonferenz der Architekturwirtschaft bei der sich erstmalig die Elite aus Architektur, Kommunikation und Design trifft.

Diskutiert werden Trends und Entwicklungen sowie auch die Auswirkungen der digitalen und medialen Welt. Diese Konferenz bildet die Plattform zum interdisziplinären Technologie- und Ideenaustausch und wird somit als einzigartig eingestuft. Anerkannte Referenten wurden angefragt und viele haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Darunter zählen: Bjarke Ingels, Gründer der BIG Group; Lidweij Edelkoort, weltweit bekannte Trendforscherin, Assaf Biderman, Associated Director des SENSEable City Laboratory am Massachusetts Institute of Technology; Jürgen Mayer H., Dr. Alexander Rieck vom Fraunhofer Institut; Steve Rogers, Direktor EMEA bei Google sowie Sebastian Raßmann von Trendone.

ACFx, dieser Titel birgt Themen, die einen Blick in die Zukunft gewähren. Vorträge und Diskussionen über Megacities und deren Entwicklung, Trendforschung in Bezug auf Kommunikation, Design, Arbeitswelten und Gebäude, Kreativität innovationsbewusster Startups sowie die Zukunft des Reise-, Arbeits- und Wohnverhaltens geben Aufschluss über den Paradigmenwechsel in der Architekturbranche, welcher unabwendbar angesichts innovativer Vernetzungstechnologie bevorsteht.


In a galaxy far, far, away……NO! The future is NOW! Die Welt ist schnelllebig. Vieles, auch die
Architektur, ändert sich in rasender Geschwindigkeit und wir wissen meist nicht schnell genug,
welchen Weg Trends und Entwicklungen einschlagen. Mit der ersten ACFx Konferenz bietet sich die Gelegenheit, mehr von dem Wissen und der Arbeit von Experten und Koryphäen zu profitieren und gemeinsam mit ihnen zu diskutieren und in die Zukunft zu blicken. Themen, die diese Konferenz formen, umfassen ein breites Spektrum: von Megacities über Trendforschung bis hin zu Start Up Ideen sowie zukünftiges Wohnen, Leben und Arbeiten. Ferner ist es ein Anliegen der Konferenz aufzuzeigen, wie das Internet sowie die digitale Welt optimal genutzt und in Strategien eingebunden werden können. In der Architektur werden diese Kanäle bis dato viel zu selten genutzt, obwohl sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten auftun.


MEGACITIES | URBAN ENVIRONMENT
Wie entwickeln sich Städte in Relation zu dem rasanten Bevölkerungswachstum? Was geschieht mit unseren heutigen Stadtzentren in Zukunft? Bleiben sie bestehen oder müssen sie weichen? Wie sieht die Infrastruktur aus?  Assaf Biderman, Dr. Wolfgang Keßling und Jürgen Mayer H., Gewinner des Audi Urban Future Awards, werden Antworten auf diese Fragen geben.
TRENDFORSCHUNG
Wie sehen die Architekturtrends der Zukunft aus? Welche Materialien werden verarbeitet? Kann ich per Gedankenübertragung meinen Computer bedienen oder sogar mit einer ‚App‘ meine Produkte noch besser vermarkten? Fragezeichen, die u.a. durch Lidewij Edelkoort, eine der bekanntesten Trendforscher der Welt, aufgelöst werden. Des Weiteren informiert Sebastian Raßmann von Trendone über Markenkommunikation und Robert Miles Kemp, Präsident von Variate Labs, wird anhand seiner interaktiven Architektur zeigen, wie futuristisch sein Arbeitsalltag heute bereits ist.
START UPS
Netzwerke sind der Schlüssel zum Erfolg. Dies zeigt Frederike Vos mit ‚The Hub‘ auf, einem von ihr
mitentwickeltem Bürokonzept, das bereits in 28 Städten auf allen Kontinenten vertreten ist: die Welt als Arbeitsplatz.
ARCHITEKTUREXPERTEN
Den finalen Themenblock stellen die Experten dar, die sich mit zukünftigen Wohnen, Leben und
Arbeiten auseinandersetzen. Hierzu zählen Bjarke Ingels rund um die Evolution der Architektur mit seiner Methode, den Prozessen und Instrumenten, Dr. Alexander Rieck vom Fraunhofer Institut, das nicht nur das Hotelzimmer der Zukunft entwickelt hat, sondern für das auch die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts ein hot topic ist. Desweiteren wird Steve Rogers, Direktor EMEA bei Google über die Ausrichtung des Internets mit seinen Potentialen referieren.


Die ACFx Konferenz lädt dazu ein, mehr über Architekturtrends und urbane Entwicklungen, über neue Ideen sowie über die Potentiale der digitalen Welt zu erfahren. Organisator der ACFx Konferenz ist ap35 GmbH, Agentur für Architecture Management und Relationship Marketing, mit Hauptsitz in Ulm / Deutschland. Mehr Informationen hier

>> Schnitt durch die Sehpyramide ______

13/12/2011

Das Bild ist ein ebener Schnitt durch die Sehpyramide.
Architekturfotografie in 3 Austellungen | Wien Bozen Innsbruck

„Der Photographenapparat kann ebenso lügen wie die Setzmaschine.“
Keine Worte eines Fotografen aus der Photoshop-Ära – nein, Bertold Brecht sagte das, ein Literat,
und zwar schon Anfang der 30er Jahre – zu einer Zeit also, als von Bildmanipulationen am Rechner noch nicht einmal geträumt werden konnte.

„Wenn ich das Haus wäre: Beim echten Verständnis einer Fotografie mit noch so objektivem Anspruch käme ich an der fotografierenden Person nicht vorbei. Die so genannte Lüge ist eine zwangsläufige Begleiterscheinung, und zwar eine der Umsetzung des Räumlichen ins Flächige, auch eine des allseits Sichtbaren ins persönlich Erlebte und eine des Äußeren ins Innere. Die Lüge ist eine Nebenwirkung der Fotografie, das Kleingedruckte auf dem Beipackzettel eben, den eine jede Kamera haben müsste. Ursprünglich ist die Fotografie nämlich zu ganz anderem angetreten, sie sollte die Realität nachbilden. Und die sollte doch – wie es immer wieder hieß – irgendwie sichtbar sein.“ [aus "die Kunst der Architekturfotografie"]

„Für mich ist die Metamorphose von Höhe, Breite und Tiefe auf eine zweidimensionale Fläche
ein magisches Erlebnis, das mir eine Ahnung von der vierten Dimension vermittelt, nach der ich
von ganzem Herzen suche.“ Max Beckmann

ERSCHAUTE BAUTEN.
Architektur im Spiegel zeitgenössischer Kunstfotografie
>> MAK Wien | 7.12 – 22.4.2012

Kunst/Architektur/Design sowie deren Schnittstellen zu thematisieren, disziplinübergreifend zu verbinden und zu erforschen, ob – und wie – sie transformiert werden können ist ein zentrales Anliegen des MAK. Die aktuelle Ausstellung ERSCHAUTE BAUTEN beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunstfotografie sowie ihrer Wirkung auf das Verständnis von Architektur und stellt die wechselseitige Beeinflussung der beiden Kunstrichtungen dar.

>> Ö1 Kulturjournal zur Ausstellung

ERSCHAUTE BAUTEN. Architektur im Spiegel zeitgenössischer Kunstfotografie versammelt in erster Linie Werke der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler, die mit ihren Fotografien in den letzten Jahren einen Wandel der Sichtweise und des Stellenwerts der Fotografie bewirkt haben. Ihr prüfender und oft kritischer Blick auf Architektur feiert dennoch diese Architekten und die zukunftsweisende Bedeutung der Bauten. Sowohl Künstler als auch Ausstellung konzentrieren sich auf Bauten des 20. und 21. Jahrhunderts mit Kultstatus, darunter Werke von Proponenten der Moderne wie Frank Lloyd Wright, Erich Mendelsohn, Berthold Lubetkin und der Tecton Group, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier, Philip Johnson und Ernst Plischke sowie zeitgenössischer Architekten wie Frank O. Gehry, Herzog & de Meuron, Kenzo Tange und Peter Zumthor. Neben den genannten Architekten kommt in dieser Ausstellung Rudolph M. Schindler besondere Bedeutung zu.

In acht Themenkreise – Restaurierung, Reanimation, Wohnen, Utopische Visionen, Dekonstruktion, Fragmentierung, Kritik und Systemanalyse – unterteilt, greift die Ausstellung sowohl für die Kunstfotografie als auch für die Architektur relevante Diskurse auf. So bietet ERSCHAUTE BAUTEN. Architektur im Spiegel zeitgenössischer Kunstfotografie ein breites Spektrum von Anreizen und Fragestellungen für Kunst-, Architektur- und Designinteressierte.

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Walter Angonese gesehen von Günter Richard Wett
>> Galerie Prisma Bozen | 6.12 – 23.12.

Die bedeutenden architektonischen Ausformungen des Architekten Walter Agonese werden in dieser Ausstellung durch das Auge des Fotografen Günter Richard Wett beleuchtet und verbildlicht. Nicht der Architekt gibt vor, wie seine Objekte zu sehen sind, sondern der Fotograf macht sich sein ganz persönliches fokussiertes und gefiltertes Bild.

>> „Amol eppas ondorsch“ | Interview von a palaver mit Walter Agonese

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Martin & Werner Feiersinger: italomodern
>> aut Innsbruck | 14.10 – 18.2.2012

Es ist nicht die zeitlose Moderne, die Martin und Werner Feiersinger interessiert, vielmehr sind es Bauten, die klarer Ausdruck jener Phase des wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs sind, in der man – mitunter heute naiv anmutend – an die architektonische Gestaltbarkeit der Zukunft glaubte. Ihr Fokus liegt auf Unikaten, auf experimentellen, wenn auch nicht unbedingt spektakulären Architekturen, die sie aufspüren und fotografisch dokumentieren. Über die Jahre entstand so eine umfangreiche Materialsammlung zu Projekten, die vor allem eines verbindet: ihre formale und konstruktive Mehrdeutigkeit.

Die Ausstellung „italomodern“ bietet nun erstmals einen umfassenden Einblick in diese Bestandsaufnahme der italienischen Architekturszene der Nachkriegszeit, ihrer gegensätzlichen Gruppierungen und Haltungen. Entlang einer thematischen Gliederung werden zahlreiche Projekte von Neorealisten, Rationalisten, Brutalisten und Organikern mittels aktueller Fotografien und neu gezeichneter Pläne vorgestellt.

Zur Ausstellung erscheint im Springer Verlag die gleichnamige Publikation „italomodern. Architektur in Oberitalien 1946–76“.

>> Die Schneemacher ________________

09/12/2011

»Schneeflocken sind Buchstaben, die uns der Himmel schickt.« | 75 Jahre Kunstschnee

Viel zu warm und von Schneefall keine Spur. Das Wetter in den vergangenen Wochen machte den Tiroler Skigebieten deutlich zu schaffen. Jetzt ist der lang ersehnte Wetterumschwung da. Seit Montag laufen die Schneekanonen auf Hochtouren.

„Früher war es den Leuten fast egal, wenn es zu wenig Schnee zum Skifahren gab. Dann gingen sie im Urlaub eben spazieren. Heute ist das anders. Wenn die Gäste nicht skifahren können, kommen sie erst gar nicht,“ beschreibt Erich Gummerer, Gründungsmitglied von Technoalpin, seine Erfahrungen mit dem Wintertourismus.

>> Eine rare musikalische Darstellung der modernen Alpenromantik

Viele Nord- und Südtiroler Skigebiete präsentierten sich bis vor einigen Tagen mit braunen Hängen soweit das Auge reicht. An der Bergstation wehte ein mildes Lüftchen. Von Schnee und Kälte fehlte jede Spur. Die Schneekanonen standen zwar bereit, doch solange es nicht minus fünf Grad hat, können die Schneekanonen keinen qualitativ guten Schnee produzieren. Man könne zwar schon bei minus zwei Grad die Schneekanonen laufen lassen, ein solcher Schnee enthalte aber sehr viel Wasser, erklärt der Kunstschnee-Techniker Alexander Schweigl im Skigebiet Meran 2000.

Klimawandel hin oder her, technische Beschneiung ist zur Voraussetzung für den Wintertourismus an sich geworden. Und mit der technischen Beschneiung stiegen auch die Ansprüche der Skifahrer. Die Piste muss immer perfekt sein – egal ob es genügend Naturschnee gibt oder nicht.

Schnee ist nicht einfach nur gefrohrenes Wasser. Wenn die Temperatur in einer Wolke unter den Gefrierpunkt sinkt, dann beginnt Luftfeuchtigkeit sich an winzige Staub- oder Rußpartikel anzulagern und auszukristallisieren. Es sind also drei Faktoren notwendig: die Temperatur, die Feuchtigkeit und die Kondensationskerne. Die Schneekristalle “wachsen” dabei immer in sechseckiger Form. Das liegt an den Wassermolekülen, die eben nur im Winkel von 60° bzw. 120° aneinander andocken.

>> www.snowcrystals.com

Und obwohl es also ganz klare “Regeln” für die Kristallbildung gibt, ist eigentlich jedes ein Unikat. (Fast) kein Schneekristall gleicht dem anderen. Denn jedes Schneekristall hat seine eigene Geschichte: das beginnt eben mit der Anlagerung von Luftfeuchtigkeit am jeweiligen Kondensationskern. Je nach Temperatur nehmen die Kristalle dabei unterschiedliche Formen an:

  • von 0 bis -3°C dünne Plättchen, teilw. Sterne (Dendrite)
  • -5 bis -8°C Prismen
  • -12 bis -16°C Schneesterne
  • unter -25°C hohle Prismen

>> Snowflakes in Photographs |  1902 von Wilson Bentley

Als Pionier der Schneekristallforschung gilt übrigens Wilson Bentley, ein Farmer aus Vermont/USA. Ihm gelang am 15. Januar 1885 das erste Photo eines Schneekristalls durch ein Mikroskop. Von da an ließ Bentley die Faszination Schnee nicht mehr los. Er machte über 5000 Photos von Schneekristallen und stellte fest, daß alle unterschiedlich waren.

75 Jahre Kunstschnee

Am 12 März 1936 schaffte es der japanische Experimentalphysiker Ukichiro Nakaya erstmals eine Scheeflocke künstlich herzustellen. Nakaya begann in den 30er Jahren an der Universität Hokkaido, einzelne Flocken unterm Mikroskop zu untersuchen. 3000 Exemplare beschrieb, fotografierte und systematisierte der Forscher. Bei der Arbeit erfasste ihn zunehmend Begeisterung über die Schönheit seiner Forschungsobjekte, und er notierte: »Schneeflocken sind Buchstaben, die uns der Himmel schickt.«

>> Koch-Kurve für fraktale Geometrie

Doch das Geschenk des Himmels genügte ihm nicht. Nakaya wusste, dass Schneeflocken entstehen können, wenn Wasserdampf plötzlich abgekühlt wird. Und er entdeckte, dass die Wassertröpfchen am besten auf den Spitzen der Haare eines Kaninchenfells kristallisieren. Am besagten 12. März 1936 gelang es ihm als erstem Menschen und nach vielen Fehlversuchen, auf einer Haarspitze eine Schneeflocke zu züchten.

>> Das Wachsen einer Schneeflocke unterm Mikroskop im Zeitraffer [Video]

20Jahre Technoalpin | Die Schneemacher aus Südtirol

Nakayas Grundlagenforschung folgte in den fünfziger Jahren in den USA die technische Anwendung. Die Schneekanone wurde erfunden, um von warmen Wintern heimgesuchte Skigebiete mit Kunstschnee zu versorgen.

Anfang der 80er waren Georg Eisath und Walter Rieder Betriebsleiter im Skigebiet Obereggen und waren als solche sehr interessiert daran unabhängig von den klimatischen Bedingungen zu sein. Daher war ihr Interesse groß, als 1983 der erste Schneeerzeuger aus den USA in Obereggen eintraf. Das Ergebnis war ernüchternd. „Die Maschine hat zwar funktioniert, sie war allerdings nicht für unsere klimatischen Verhältnisse im Randtemperaturbereich geeignet,“ berichtet Walter Rieder. Die beiden findigen Betriebsleiter machten sich daran einen eigenen Schneeerzeuger zu bauen. Verwendet wurden dafür handelsübliche Bauteile. „Georg musste seinen Vater überreden, dass er uns seinen Heulüfter zur Verfügung stellt. Als Düsen haben wir Sprühdüsen aus der Landwirtschaft verwendet,“ erinnert sich Rieder. Gemeinsam mit dem Dorfschmied machten sich die beiden daran die Maschine zusammen zu bauen. „Irgendwann hatten wir es tatsächlich geschafft. Unser erster Prototyp erreichte sogar annähernd die Qualität der Maschine aus Amerika,“ so Rieder. Die verantwortlichen in Obereggen glaubten an das Potential der beiden Tüftler und kauften 1984 die Maschine.

Eisath und Rieder arbeiteten weiter an einem optimalen Schneeerzeuger. „Vor das größte Problem stellte uns die Turbine. Mit unseren Turbinen Marke Eigenbau erreichten wir keine optimale Windströmung,“ berichtet Rieder. Also wandten sich die beiden an einen professionellen Hersteller. Das brachte die Entwicklung einen großen Schritt voran.

Schon zu Beginn stand die Forschung & Entwicklung im Fokus, die Schneeerzeuger wurden stetig weiterentwickelt. 1990 wurde schließlich das Erfolgsmodell Latemar M90 auf den Markt gebracht. Die Verkaufszahlen stiegen weiter. Die beiden Techniker Eisath und Rieder holten den Kaufmann Erich Gummerer in die Firma. Allen dreien war klar, dass auf diesem Nischenmarkt nur bestehen kann, wer weltweit agiert. Sie gründeten 1990 gemeinsam die Firma TechnoAlpin GmbH und bauten in den folgenden Jahren ein weltweites Netzwerk auf.

Zu Beginn waren die Schneeerzeuger der snow experts noch graublau. Dass sich Gelb als Farbe durchgesetzt hat, verdankt TechnoAlpin dem Skigebietsbetreiber Wolfgang Schneider aus Seefeld, der schon Handelspartner der Firma WI.TE war. Seiner Ansicht nach funktionierten die Maschinen zwar gut, waren aber optisch nicht ansprechend. „Wolfgang Schneider hat uns gebeten ihm gelbe Maschinen zu liefern. Es machte für uns aber keinen Sinn in jedem Skigebiet Schneeerzeuger in einer anderen Farbe stehen zu haben.

Da die Farbe Gelb als Signalfarbe gut funktionierte, haben wir uns dazu entschlossen künftig alle Schneeerzeuger gelb zu machen,“ berichtet Walter Rieder. „Im Nachhinein betrachtet war das natürlich ein echter Glücksfall. Wir haben am Anfang versucht, die Maschinen so unauffällig wie möglich zu gestalten. Daher waren sie fast schon mausgrau. Heute sind wir sehr froh darüber, damals die gelbe Farbe gewählt zu haben. Das kam viel besser an. Einige Kunden haben sogar gemeint, die gelben Maschinen würden besser funktionieren als die grauen, obwohl sie identisch gebaut waren,“ schmunzelt Gummerer.

>> Technoalpin Headquarter Bozen | Architekt Roland Baldi (oben)

Der Wetterumschwung löste etwa in St. Anton am Arlberg Freudentänze aus. Seit Montag würden die 200 Schneekanonen auf Hochbetrieb arbeiten. Anfangs sei ein Teilbetrieb der Anlagen geplant, von Tag zu Tag würden aber weitere Lifte aufsperren, sagte Eva Steinlechner von den Arlberger Bergbahnen.

Auch Hochtouren laufen derzeit auch die Schneekanonen in der Skiwelt Wilder Kaiser. Wenn es drei kalte Tage gebe, könne man mit 1.000 Schneekanonen 120 Pistenkilometer komplett beschneien, sagte Walter Eisenmann von der Skiwelt Wilder Kaiser Brixental.

»Kunstschnee« – eigentlich ist es ein Unding, den Begriff sowohl für Nakayas Flocke als auch für das Gestöber aus der Kanone zu verwenden. Dazwischen liegen doch Welten! Die Naturschneeflocke und ebenso die Nakaya-Flocke sind in Ruhe gewachsen und deshalb oft berückend schöne Konstrukte aus zackigen Dendriten, hexagonalen Plättchen, Prismen und Nadeln – die Techno-Flocke dagegen ist nur ein flott gefrorenes, kompaktes Eiskügelchen. Von »technischem Schnee« spricht darum die Schneeforschung, wenn sie das Produkt der Schneekanone meint. Die Nakaya-Flocke dagegen gilt als »naturidentischer Schnee«.

Die Auswirkungen der Kunstschneeanlagen auf die Umwelt sind noch wenig erforscht. Wasser- und Energieverbrauch sind nicht unproblematisch. Die etwa 31000 Schneekanonen in Europa verbrauchen pro Jahr und pro Hektar etwa eine Million Liter Wasser und 260.000 MWh Strom. Somit verbrauchen die Schneekanonen Europas jährlich soviel Energie wie zehn Städte von 150.000 Einwohnern und zehnmal soviel Wasser wie eine Großstadt wie Hamburg. Dieses Wasser fehlt während den Wintermonaten in den Gewässern: Forscher haben festgestellt, dass seit Einführung der Schneekanonen bis zu 70 Prozent weniger Wasser in Bächen und Flüssen der französischen Alpen fließt.

Wer sich seinen eigenen Schnee im Garten machen möchte hier eine Anleitung

>> JH Berchtesgaden „voll cool das Ganze!“

08/12/2011

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DJH Design-Jugendherberge Berchtesgaden | LAVA

H-Milch in Blechkannen, kratzige Heilsarmedecken und ein strenger Herbergsvater, der um 22 Uhr alle Türen abschließt: So ist das Bild der herkömmlichen Jugendherberge. Daß es auch anders geht, will der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerk am Beispiel der JH Berchtesgaden demonstrieren: Im „Haus Untersberg“ ist eine Liaison aus naturverbundener Tradition und modernem Ambiente gelungen.

Im Oktober 2009 lud der Landesverband Bayern e.V. drei renommierte Architekturbüros zu einem Wettbewerb ein, aus dem LAVA – Laboratory for Visionary Architecture mit Sitz in Stuttgart und Sydney als Gewinner hervorgegangen ist.

Mit einem komplett neuen Design-Konzept für die Jugendherberge Berchtesgaden wird ein gestalterisches Zeichen gesetzt. Damit fügen sich in Berchtesgaden erstmals eine faszinierende Landschaft, moderne Designelemente und eine innovative Jugendherbergsarchitektur zusammen.

Realisiert wurde die Design-Jugendherberge Berchtesgaden vom Architektenteam Tobias Wallisser, Alexander Rieck und Chris Bosse von LAVA – Laboratory for Visionary Architecture. Damit hat der DJH Landesverband Bayern einen Partner für eine zukunftsweisende Gestaltung von Jugendherbergen gefunden. Denn neben einer visionären Architektur wurde verstärkt auf den Erhalt der ursprünglichen Bausubstanz, auf Umwelttechnik und strikte Energieeffizienz geachtet.

Vier Gebäude, errichtet in großen zeitlichen Abständen mit unterschiedlicher Gestaltung, bilden ein gewachsenes Ensemble. Jedes Gebäude für sich weist eine Qualität auf. Einzig der Park kann als verbindendes Element gesehen werden. Dieser erlaubt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten als attraktiver Erlebnisbereich.

Im Haus Untersberg wurde die Idee der „Schichtung und Durchdringung von Nutzungsbereichen“ aufgenommen und „im Rahmen einer Revitalisierung in die vorhandene Bausubstanz adaptiert“.
Die Architekten weiter: „Altes und Neues ergänzen sich und verleihen einander durch Kontraste Bedeutung. Das Raumangebot erhält bestimmte Funktionen, gleichzeitig entsteht durch die Kontinuität der Elemente eine gestalterische Großzügigkeit.

Eine zeitgemäße Interpretation der Stockwerksbetten als Stapelbetten oder Schlaf-Cocoons, natürliche Materialien sowie die raffinierte Kombination einfacher Elemente erzeugen mit wenigen Eingriffen eine neue Atmosphäre. Jedes Zimmer verfügt über Dusche und WC, deren Anordnung je nach Zimmertyp variiert. So ist die Nutzung als Einzelzimmer, Doppelzimmer, Mehrbettzimmer bis zur Suite möglich. Die Waschtische sind in den größeren Zimmern offen positioniert.

Auch hebt sich die Interpretation der Einbaumöbel in der Fassade, in Form von auskragenden Kuben als ‚Think and Relax Box‘, deutlich von der bewahrten Holzverschalung ab. Weitere Projekte des DJH Landesverbandes Bayern in Zusammenarbeit mit LAVA sind bereits geplant.

>> Bauen mit Holz | Wege in die Zukunft __

18/11/2011

Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft |  Ausstellung, 10.11.2011 – 05.02.2012

Pinakothek der Moderne | Architekturmuseum München

Vertreter der modernen Architektur sahen lange Zeit im Holz ein konventionelles Material, das nicht in der Lage sei, neue und zeitgemäße Konzepte auszudrücken. Diese Abwertung von Holz gegenüber Materialien mit einem angeblich stärkeren technischen und modernen Ausdruck ist durch die jüngsten Entwicklungen im Holzbau völlig obsolet geworden. Im Gegenteil: Holz kann heute geradezu als der Exponent und Garant eines zukunftsorientierten Bauens bezeichnet werden.

Vor einiger Zeit hat eine junge Architektengeneration – vor allem aus Vorarlberg – damit begonnen, den alten Baustoff Holz auf seine zeitgemäßen Verwendungsmöglichkeiten hin abzuklopfen. Mittlerweile ist daraus so etwas wie ein Boom des Holzbaus geworden, eine Renaissance der Holzarchitektur. Das Architekturmuseum in der Pinakothek der Moderne in München nimmt das „Internationalen Jahr der Wälder“ zum Anlass, um die aktuelle Holzbauszene genauer unter die Lupe zu nehmen.

>> Interview mit Kurator Hermann Kaufmann | BR

Mit Holz lassen sich die vielfältigsten Konstruktionen realisieren – das altvertraute Material wird, wie aktuelle Holzbauprojekte zeigen, mit ästhetischem Gewinn und Zeitersparnis für moderne Bauten verwendet: sei es für Niedrigenergiehäuser, Hochhäuser oder Gewerbeanlagen. Diigitalisierte Verarbeitungsmethoden haben eine Fülle von neuen Formen und Elementen hervorgebracht, die als Fertigbauteile serienmäßig herstell- und einsetzbar sind.

Holz hat nicht nur große technologische Potenziale, sondern vor allem ökologische. Von der Natur produziert und ohne die Umwelt zu belasten, wächst dieser Rohstoff nach – zumindest da, wo eine auf Nachhaltigkeit setzende moderne Forstwirtschaft am Zuge ist. Etwa ein Drittel der Erdoberflkäche ist gegenwärtig mit Wäldern bedeckt, sie binden Kohlendioxid und setzen Sauerstoff frei und sind für das Klima lebenswichtig. Holz künftig stärker für den Hausbau zu verwenden, das heißt: unsere Sauerstoffresourcen, die großen Waldflächen, zu erhalten und zu pflegen – und darüber hinaus in den Bauten all das CO 2 in unseren Städten und Dörfern zu binden, das sonst in die Atmosphäre gelangt.

Die Vereinten Nationen haben 2011 zum »Internationalen Jahr der Wälder« ausgerufen. In diesem Kontext zeigt das Architekturmuseum München zusammen mit dem Fachgebiet Holzbau der TU München in einer großen Ausstellung »Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft« die technischen, ökonomischen und gestalterischen Möglichkeiten des Materials. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ein „Multitalent“ zwischen Natur und Technik: Es ist materialisierte Solarenergie, Kohlenstoffspeicher sowie universeller Bau- und Werkstoff, so Kuratur Hermann Kaufmann
In der begleitenden wissenschaftlichen Publikation werden die ökologische Bedeutung, das technologische Potenzial und die neue Ästhetik des vertrauten Materials von neun renommierten Fachautoren analysiert.

50 international ausgewählte Beispiele veranschaulichen die neuen digitalen Fertigungsmethoden und die architektonische Vielfalt moderner Holzkonstruktionen vom Niedrigenergiehaus über weit gespannte Tragwerke bis zum Hochhausbau.
Die Ausstellung läuft bis 5. Februar 2012.

>> Retten, was noch zu retten ist _______

13/11/2011

Liedlerhof in Götzens (Tirol) während bzw. vor dem Abbruch, 2006

>> WEITERBAUEN AM LAND | Wanderausstellung
Verlust und Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft in den Alpen

„Eine EU-Kuh passt nicht in einen gotischen Stall.“ Mit diesem Bild bringt Architekt Walter Hauser vom Tiroler Denkmalamt die Problematik auf den Punkt. Auf seine Initiative hin ist die Ausstellung „Weiterbauen am Land“ zustande gekommen – er will retten, solange es noch etwas zu retten gibt, sprich: in Tirol stehen noch 4.100 Bauernhäuser, knapp die Hälfte sei von kulturellem Wert, nur knapp 390 davon stehen derzeit unter Denkmalschutz. Das Abreißen und Neubauen von Bauernhäusern betrachten immer noch viele Hofbesitzer als einzige Lösung.

>> Audio zu „Weiterbauen am Land“ | Ö1 Kulturjournal

In der Ausstellung „Weiterbauen am Land“, die derzeit in der Freien Universität Bozen zu sehen ist, sollen Alternativen aufgezeigt werden: Die Präsentation von 70 Musterhöfen aus dem alpinen Raum zeigt, wie groß das Spektrum der Möglichkeiten ist: vom sanft sanierten Bauernhaus bis zum entkernten Luxus-Stall.

>> Der nicht mehr gebrauchte Stall | derzeit ausgestellt in KunstMeran

Die Ausstellung und Publikation “Weiterbauen am Land” dokumentiert die Vielfalt und auch den Zwiespalt von Restauration, Umbau oder Neubau im ländlichen Raum. Der Erhalt gewachsener Strukturen und der historischen Bausubstanz bei gleichzeitiger Modernisierung und Entwicklung wird als Herausforderung und als gemeinsame Aufgabe begriffen. Weiter bauen am Land ist eine Recherche über den Umgang mit dem bäuerlichen kulturellen Erbe im ländlichen Raum der Alpen in Tirol und Vorarlberg, Südtirol, Oberbayern und Graubünden.

>> Alpine Siedlungsmodelle | ARGE ALP

[Unten] Der Eberlehof, Kurtasch, Südtirol. Der im Kern mittelalterliche Weinhof zeigt die vielschichtige Entwicklung eines Hofes über die Jahrhunderte. Beginnend aus drei Einzelbauten ist der Hof über 600 Jahre weitergebaut worden zum allmählich heutigen Prachtbau zusammengewachsen:

Nicht nur die Stararchitekten für alpines Bauen wie Peter Zumthor oder Gion Caminada sollen im Vordergrund stehen, sondern auch das ganz alltägliche Weiterleben der alten Gemäuer. Ein großes Thema sind dabei die Materialien: früher reduzierte man sich auf die wenigen verfügbaren – Holz, Stein, wenig Glas -, die heute angebotene Fülle treibt fröhliche Urstände in der Kombination.

Adolf Loos schrieb 1913 in den Regeln für den, der in den Bergen baut, seine heute immer noch gültige, nachvollziebare Ansichten: „Wenn du es nicht besser weißt, mach es wie die Alten!“

„Baue nicht malerisch. Überlasse solche Wirkung den Mauern, den Bergen und der Sonne. Der Mensch, der sich malerisch kleidet, ist nicht malerisch, sondern ein Hanswurst. Der Bauer kleidet sich nicht malerisch. Aber er ist es.“ (Adolf Loos – 1913)

Statistik zum Bestand der 2008 erhobenen Bauernhöfe (Wohn- und Wirtschaftsgebäude) in
Gröden, Südtirol:

GRAU: Ruinen | Grauer Rand: nicht zuordenbare Gebäude
BLAU: Neubau in veränderter Lage | Blauer Rand : Neubau in veränderter Lage und neuer Nutzung
GRÜN: Abbruch und Wiederaufbau in gleicher Lage und Nutzung
GELB: historischer Bestand, großteils umgebaut
ROT: historischer Bestand, nahezu unverändert erhalten

>> Archiv für Baukunst

Ausstellung zu sehen in der Freien Universität Bozen, bis 28. November, wer es nicht zur Ausstellung schaffen sollte, hier die „online Galerie“

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